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Theater als soziale Kunst

17. Oktober 2015

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Der Begriff Partizipation hat im Bereich des Theaters Konjunktur und wird seit einigen Jahren als erfolgreicher, allerdings wenig reflektierter Slogan in der Theaterpädagogik genutzt. Was unter Partizipation verstanden werden soll, ist allerdings umstritten: dem Standpunkt, dass das Prinzip der Partizipation erfüllt ist, wenn allen Schichten der Bevölkerung der Zugang zu Theateraufführungen ermöglicht wird, steht die Überzeugung gegenüber, dass sich die Institution Theater nicht darauf beschränken darf, seine ästhetischen Studien zu betreiben. Es muss sich auch die Frage gefallen lassen, „wem das Theater in Zukunft gehören“ soll (Bicker) und: Wer stellt dessen Spielregeln auf?

 

Im Rahmen der Tagung soll der primär sozialwissenschaftlich konturierte und breit aufgestellte Begriff der “Partizipation” in seiner Breite und Tiefe im ästhetischen Feld des Theaters befragt werden. Gleichzeitig soll er im Kontext und Verständnis von “Theater als Sozialer Kunst” einen konkreten Zugriff erfahren: Was meint hier Partizipation? Wem nutzt Partizipation? Wer nutzt Partizipation? 

 

http://www.partizipation-teilhaben-teilnehmen.de